Aktuelle News
Sondervermögen künftig für Investitionen einzusetzen
ifo-Präsident Clemens Fuest appelliert an die Politik, das Sondervermögen künftig ausschließlich für zusätzliche wachstumsfördernde Investitionen auszugeben. Zuvor hatte das ifo Institut eine Zweckentfremdung des Sondervermögens von 95 Prozent berechnet. Diese ergebe sich aus der Aufnahme zusätzlicher Schulden in Höhe von 24,3 Milliarden Euro, während die Investitionen nur um 1,3 Milliarden gestiegen seien.
Berufseinsteiger mit moderner Berufsausbildung verdienen mehr
Durch modernisierte, an den technischen Fortschritt angepasste Ausbildungen verdienen Berufseinsteiger im Schnitt 3,3% mehr. Das zeigt eine neue Studie zum Einfluss des technologischen Wandels auf die Berufsausbildung in Deutschland, die heute im aktuellen ifo Schnelldienst erschienen ist. Wenn Berufsausbildungen an den technischen Fortschritt angepasst wurden, führt dies zudem zu Lohneinbußen bei älteren Fachkräften (55 bis 65 Jahre) von bis zu 10%.
Paare im Homeoffice bekommen mehr Kinder
In Haushalten mit mindestens einem Tag Homeoffice in der Woche liegt die Geburtenrate im Durchschnitt um 14% höher als in Haushalten ohne Homeoffice. Das würde bedeuten, dass eine von drei Frauen über den Lebensverlauf ein Kind mehr bekommt als Vergleichsgruppen ohne Homeoffice. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des ifo Instituts und der Universität Stanford für 38 Länder. „Wenn beide Partner im Homeoffice arbeiten, ist der Effekt am größten. Das umfasst sowohl die Zahl der bereits Geborenen als auch die der geplanten Kinder“, erklärt ifo-Forscher Mathias Dolls.
ifo Geschäftsklimaindex gestiegen (Februar 2026)
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 Punkte, nach 87,6 im Januar. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Signale einer Belebung.
Kann die WTO ohne ihr mächtigstes Mitglied überleben?
Vor dem Hintergrund der protektionistischen Handelspolitik der zweiten Trump-Administration stellt sich eine entscheidende Frage: Kann die WTO ohne ihr mächtigstes Mitglied überleben? Lisandra Flach, Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, und Andreas Baur, stellvertretender Leiter, untersuchen diese Frage in einem aktuellen Beitrag in der Fachzeitschrift The Economists’ Voice. Unter dem Titel „The WTO Minus One: A Rules-Based Global Trading System Without The US?“ analysieren sie, wie Glaubwürdigkeit und Nutzen des regelbasierten Handelssystems ohne hegemoniale Führung aufrechterhalten werden können. Plurilaterale Initiativen innerhalb der WTO sowie ein dichteres Netzwerk WTO-konformer Handelsabkommen könnten mögliche Lösungswege sein. Mehr zur aktuellen Forschung des ifo Zentrums für Außenwirtschaft finden Sie hier.
Beiträge in referierten Zeitschriften
The Impact of Working Memory Training on Children's Cognitive and Noncognitive Skills
Structural Change, Elite Capitalism, and the Emergence of Labour Emancipation
Gender Differences in Financial Advice
Forschende
Das ifo ist nicht nur ein Ort der Wissenschaft, sondern auch eine Begegnungsstätte für Forschende aus aller Welt. Es sind unsere Wissenschaftler*innen, die den Erfolg des ifo ausmachen.
3 Fragen an ...
Im Jahresbericht 2024 geben Stimmen aus dem ifo Institut Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Themen, die uns bewegen. Wir erleben in Kurzinterviews die Menschen, die mit ihrer Expertise und ihrem Engagement zum Gelingen unserer Arbeit beitragen: in Forschung, Management und Service.
Forschungsbereiche
Am ifo Institut arbeiten spezialisierte Forschungsbereiche mit eigenem Profil. Sie sind thematisch breit aufgestellt, eng vernetzt und leisten gemeinsam Beiträge zur wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Politikberatung.
Das CESifo-Netzwerk: Promoting Research Excellence
CESifo ist ein globales Netzwerk von mehr als 2000 Mitgliedern, die aufgrund ihrer Expertise und umfassenden Erfahrung in den Forschungsbereichen von CESifo ausgewählt werden. Mitglieder werden nach einem Forschungsaufenthalt am Center for Economic Studies oder am ifo Institut als Affiliates oder Fellows in das Netzwerk eingeladen.
Veranstaltungen und Termine
EconPol Europe: Evidence-Based Policy Debate
EconPol Europe is CESifo’s economic policy platform. EconPol’s mission is to contribute to the crafting of evidence-based, effective economic policy in the face of the rapidly evolving challenges faced by the European economies and their global partners.
Über Uns
„Shaping the Economic Debate“: Das ifo Institut will die wirtschaftspolitische Debatte in Deutschland und in Europa mitgestalten. Das können wir, weil wir exzellente Forschung mit wirtschaftspolitischer Relevanz verbinden. Die Forschungsergebnisse bieten Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft eine Grundlage für sachorientierte Entscheidungen.
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ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
an der Universität München e.V.
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ifo Institut – Niederlassung Dresden
Einsteinstraße 3, 01069 Dresden
Ludwig Erhard ifo Zentrum für Soziale Marktwirtschaft und Institutionenökonomik
Gartenstraße 6, 90762 Fürth
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EconPol Europe
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